Rurrenabaque – Tage im tiefen Dschungel

November 1, 2015

Fernab der Zivilisation (21.-26.10.2015)

Für uns stand seit langer Zeit fest, dass wir während unserer Südamerika Reise auch einen Abstecher ins Amazonas-Gebiet unternehmen wollten. Dies wäre bereits von Ecuador und Peru aus möglich gewesen. Beide Länder haben östlich der Anden immense Dschungelflächen. Wir hatten uns dies jedoch für Bolivien aufgehoben und uns entschieden von La Paz aus nach Rurrenabaque („Rurre“) zu reisen – das Tor zum Amazonas im Norden des Landes. Sehr praktisch war, dass wir bei der lieben Eliana in La Paz eine Menge Gepäck lassen konnten und so nur mit dem Nötigsten in den Dschungel reisten. Anschließend ging es zurück nach La Paz für ein paar weitere Tage, bevor wir der Stadt ‚goodbye‚ sagten.

Angrenzend an Rurrenabaque gibt es den großen Madidi Nationalpark, welcher von den meisten Abenteurern, die sich bis hier her wagen, angesteuert wird. Der Nationalpark und die umliegende Gegend zählen zu den Orten mit der  weltweit größten Artenvielfalt. Verschiedene Anbieter offerieren Touren in den Park, die von 1 Tag bis hin zu längerfristigen Aufenthalten reichen können. Wir hatten jedoch viel Gutes gehört und gelesen über ein privates Reservat, direkt an den Madidi NP angrenzend: das Serere Reserve. So besuchten wir deren Büro in La Paz und ließen uns ihr Angebot und ihre Arbeit erklären. Die Gründerin des Serere Reservats war selbst auch Initiatorin des Madidi NP. Im Laufe der Jahre überwarf sie sich jedoch mit der (korrupten) bolivianischen Regierung, unter anderem weil Lizenzen zum Wildern und Abholzen im Nationalpark verkauft wurden – oder besser gesagt alle Augen zugedrückt wurden, wenn die Schmiergelder hoch genug waren. So beschloss Maria, ihr eigenes Reservat aufzubauen, in dem es gänzlich um den Schutz und Erhalt der Natur und Tiere geht: das Serere. Nicht nur abenteuersuchende Touristen, sondern auch Fotografen und Filmemacher vom Kaliber „National Geographic“ besuchen regelmäßig das Reservat für Aufnahmen, sowie Wissenschaftler für ihre Studien. Das alles klang sehr nach unserem Geschmack und so waren wir bereit, den etwas höheren Preis zu bezahlen für einen 5-tägigen Aufenthalt fernab der Zivilisation, inmitten des Dschungels. Serere ist so ziemlich die teuerste Alternative dort für so einen Ausflug, jedoch im Vergleich zu den Preisen derartiger Aufenthalte und Touren in Peru und Ecuador immer noch günstig, dazu viel weniger frequentiert und ein guter Anteil der Gelder geht direkt in die Arbeit mit/für Tier und Natur im Park.

Bolivia - Serere Reserve - Airport El Alto (La Paz)

Bolivia – Serere Reserve – Airport El Alto (La Paz)

Bolivia - Serere Reserve - Amaszonas Airlines, Rurrenabaque

Bolivia – Serere Reserve – Amaszonas Airlines, Rurrenabaque

Bolivia - Serere Reserve - Amaszonas Airlines cockpit

Bolivia – Serere Reserve – Amaszonas Airlines cockpit

Es gibt zwei Möglichkeiten nach Rurre zu gelangen: entweder per Flug mit einer kleinen Cessna oder per tage-langer Busfahrt über brutale Pisten. Über letzteres hatten wir echte Horror-Stories gehört, und dies selbst von erfahrenen Reisenden. Daher entschieden wir uns für die Flug-Variante. Ehrlich gesagt war bereits der Flug selbst ein Teil des Abenteuers. Vom höchstgelegenen internatinoalen Verkehrsflughafen der Erde abzufliegen (La Paz / El Alto: 4062m) mit Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel war beeindruckend. Das Flugzeug der passender Weise „Amaszonas“ heißenden Fluggesellschaft war eine kleine Propellermaschine mit insgesamt nur 20 Plätzen. Diese verteilten sich auf je einen Platz links und einen rechts vom Gang in 10 Reihen. Gebückt kletterten wir nach hinten zu unseren Plätzen. Das Cockpit war komplett offen und man konnte den Piloten so bei ihrer Arbeit zusehen. Der Flug selbst mit dieser kleinen und leichten Maschine war hoppelig – es ging auf und ab – und schon nach etwa 45 min landeten wir auf einer kleinen plötzlich im Wald erscheinenden Piste. Das Ganze war wirklich wie in einem Film 😉

Bolivia - Serere Reserve - Jungle river

Bolivia – Serere Reserve – Jungle river

Von Rurrenabaque aus ging es dann per kleinem, schmalem Holzboot in Richtung Reservat: 3 Stunden über einen Nebenarm des Amazonas. Irgendwann hielten wir am Uferrand inmitten des Dschungels an (kein Steg, oder ähnliches) und wanderten von dort nochmal etwa 1 Stunde in den tiefen Wald. Es war extrem heiß und schwül – sogar ungewöhnlich heiß und vor allem trocken für diese Jahreszeit. Zum Schlafen standen private Cabanas / Jungle Lodges im Reservat verteilt. Dies sind Holzhäuser auf Pfählen mit einem Bett und Bad inkl. Dusche, jedoch hatten die Häuser keinerlei Wände, sondern lediglich Netze ringsherum. Auch das Bad war „open air“ 😉 Nachts fühlte man sich als würde man einfach mitten im Dschungel liegen – nun ja, dies tat man ja eigentlich auch :-) Man hörte all diese unbekannten Geräusche der vielen Tiere. Es raschelte um einen herum und man wußte nicht, was für ein Tier einem da gerade ganz nah war. Im übrigen war es stockfinster in der Nacht, denn es gab im gesamten Serere Reservat keinerlei Elektrizität, stattdessen nur Kerzen! Auch gab es kein heißes Wasser – die Duschen waren also kalt. Dies war allerdings absolut angenehm, da es sowohl tags als auch nachts sehr schwül und heiß war – jede kalte Dusche war zunächst eine Überwindung aber tat unglaublich gut – ob früh morgens oder nachts im Dunkeln!

Bolivia - Serere Reserve - trail

Bolivia – Serere Reserve – trail

Bolivia - Serere Reserve - our cabana/lodge

Bolivia – Serere Reserve – our cabana/lodge

Bolivia - Serere Reserve - Main house

Bolivia – Serere Reserve – Main house

Außerdem gab es ein sog. Haupthaus, in dem man sich tagsüber zwischen den Aktivitäten aufhielt und alle Mahlzeiten zusichnahm. Das Essen war spektakulär – super abwechslungsreich und lecker, dazu gänzlich über offenem Feuer zubereitet (wie gesagt: kein Strom!). Täglich gab es 3 Mahlzeiten.

Gemeinsam mit 4 anderen Reisenden erreichten wir das Serere und bildeten eine Gruppe für die kommenden Tage. Zwei seltsame britische Mädels verbrachten jedoch lediglich 2 Nächte dort, ein nettes und lustiges französisches Pärchen (Antoine und Gwendoline – mit denen wir sehr lustige Kartenspielabende hatten) 3 Nächte und wir beide blieben schließlich für ganze 4 Nächte. So waren wir am Ende eben nur noch zu zweit mit unserem Guide Juan Carlos und der Übersetzerin Sharon unterwegs. Juan Carlos war indianischer Abstammung und selbst noch mitten im Dschungel in einer der Stamm-Communities aufgewachsen. Er sprach kein Englisch und es war faszinierend, mit ihm den Dschungel zu erkunden. Auf den vielen Wanderungen zeigte er uns so viele Tiere und Pflanzen – die wir alleine teils gar nicht wahrgenommen hätten. Er erzählte uns Geschichten aus dem Leben der Indianer, unter anderem über Bräuche und die Jagd. Wir lernten auf welche Weise und wofür (oder gegen was) bestimmte Pflanzen von den Indianern genutzt werden. Im Prinzip gibt es natürliche Heilmittel für so ziemlich alle erdenklichen Leiden und Krankheiten – und viele Medikamente in unserer zivilisierten Welt basieren letztlich auf diesen uralten Wirkungsschemen und dem Wissen darüber. All das war so beeindruckend und wirklich eine andere Welt für uns. Jeden Abend wurde in der Gruppe besprochen, wie der kommende Tag gestaltet würde. Die Aktivitäten reichten von zahlreichen Wanderungen durch den Dschungel bei Tag und auch bei Nacht, über Kanu-Ausflüge inkl. Piranha-Fischen bis hin zum Basteln von indigenem Schmuck mit im Dschungel gesammelten Materialien.

Bolivia - Serere Reserve - Piranha fishing

Bolivia – Serere Reserve – Piranha fishing

Bolivia - Serere Reserve - Juan Carlos piranha fishing

Bolivia – Serere Reserve – Juan Carlos piranha fishing

Bolivia - Serere Reserve - Piranha for dinner

Bolivia – Serere Reserve – Piranha for dinner

Im Haupthaus gab es Hängematten zum Entspannen und Beobachten der Tiere. Auch dieses mehrstöckige Holzhaus hatte lediglich Netze zu allen Seiten. Auf einigen Wanderungen wurden wir begleitet von einem Tapir und einem Dschungel-Wildschwein (Peccary). Um das Haupthaus hielten sich fast ständig zwei große (aber noch junge) Tapire auf, die äußerst zutraulich waren. Sie waren aber komplett frei und letztlich wild. Uns wurde gesagt, sie würden aus eigenem Antrieb dort in der Nähe der Menschen bleiben, aber vermutlich irgendwann von heute auf morgen in den Dschungel verschwinden und sich ein eigenes Revier suchen. Das Peccary hingegen war wie eine Art Haustier und hörte auf den Namen „Chico„. Die Köchin hatte das kleine Findelkind mit der Flasche großgezogen und so einen engen Bezug zu dem Tier. Auch Chico war komplett frei und nicht etwa eingesperrt oder in einem Gehege. Zudem gab es zwei große Aras (Macaw) – einen rot-blauen und einen gelb-blauen. Beide konnten nicht mehr fliegen und wurden im Reservat gerettet und gepflegt. Sie waren ständig irgendwo in der Nähe und kletterten unglaublich geschickt mittels Krallen- und Schnabeleinsatzes auf die höchsten Bäume. Sie konnten sogar gemeinsam eine Tür öffnen :-)

Bolivia - Serere Reserve - friendly Tapir

Bolivia – Serere Reserve – friendly Tapir

Bolivia - Serere Reserve - Caiman spotting at night

Bolivia – Serere Reserve – Caiman spotting at night

Bolivia - Serere Reserve - Ara

Bolivia – Serere Reserve – Ara

Auf unseren Wanderungen sahen wir so viele weitere spannende Tiere: Kapuziner- und Brüllaffen, Totenkopfäffchen (Capuchin/Howler/Squirrel Monkeys), viele Vögel, Piranhas und Alligatoren, Schildkröten auch Frösche, Spinnen, einen kleinen Skorpion und sehr giftige Schlangen. Hoch oben in einer Baumkrone erspähten wir am letzten Tag sogar noch ein Faultier (Sloth), was nicht ganz so leicht ist, da die Tiere sich eben zumeist soweit oben aufhalten und tarnen. Wir fischten Piranhas lediglich mit einer Schnur und Haken inkl. Köder und aßen diese abends. Ein echtes Highlight für uns war es, den unglaublich geschickten Klammeraffen Babies (Spider Monkeys) zu begegnen, die an uns hoch kletterten und ihrem Namen alle Ehre machten: Sie hielten sich an unseren Armen und Beinen eng umschlungen fest und wollten nicht mehr loslassen. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Reservats – ebenfalls Indianer – lebt allein inmitten des Dschungels (also nochmals in einiger Entfernung zum Haupthaus/Reservat) mit einer Horde Spider Monkeys, die ihn als Alphatier akzeptieren. Er kümmert sich darum, die Kleinen aufzuziehen und schützt die Tiere, die in einigen Regionen der Erde bereits nahezu ausgerottet sind. An einem Tag besuchten wir ihn und lauschten seinen Erzählungen (seiner Lebensgeschichte); einen anderen Tag kam er zum Haupthaus.. die zwei kleinen Affenkinder begleiteten ihn stets. Diese Begegnung wird für uns unvergesslich bleiben. Klammeraffen sind nicht ungefährlich – speziell wenn sie ihr Revier verteidigen wollen oder bspw. weibliche Spider Monkeys auf Menschenfrauen treffen. Wir wurden angewiesen, den Tieren keinesfalls unsere Zähne zu zeigen, da dies ein aggressives Verhalten auslösen könnte. Einen Tag brach einer der als gefährlich beschriebenen Weibchen tagsüber in unsere Hütte ein. Wir waren gerade dort, um uns umzuziehen. Der Affe sprang aus den Baumgipfeln auf unser Dach. Geschickt kletterte das Affenweibchen zu einer bereits reparierten Stelle des Netzes, riß es mit den Fingern auf und drang sehr rasch zu uns ein. Wir hasteten zur Tür hinaus und sahen von draußen zu, wie der Affe unsere Rucksäcke inspizierte (zum Glück waren diese in einem Cover mit Schloss, so dass er sie nicht öffnen konnte). Dann kippte er den Abfalleimer aus und suchte dort nach Essen. Nach dem ersten Schrecken ging Nils zurück ins Haus, um den Affen zu filmen und ihn möglichst in Richtung Ausgang zu treiben. Der Plan ging auf. :-)

Bolivia - Serere Reserve - Spider monkey at the house

Bolivia – Serere Reserve – Spider monkey at the house

Bolivia - Serere Reserve - Squirrel monkey (Totenkopfäffchen)

Bolivia – Serere Reserve – Squirrel monkey (Totenkopfäffchen)

Bolivia - Serere Reserve - Cappuchin monkey (Kapuzineräffchen)

Bolivia – Serere Reserve – Cappuchin monkey (Kapuzineräffchen)

Bolivia - Serere Reserve - 2 Baby spider monkeys

Bolivia – Serere Reserve – 2 Baby spider monkeys

Bolivia - Serere Reserve - Capuchin Monkey (Kapuzineräffchen)

Bolivia – Serere Reserve – Capuchin Monkey (Kapuzineräffchen)

Bolivia - Serere Reserve - Howler Monkey (Brüllaffe)

Bolivia – Serere Reserve – Howler Monkey (Brüllaffe)

Für wen all dies noch nicht nach genug Abenteuer klingt, hier noch eine Anekdote:

Bereits am ersten Abend machten wir eine für uns doch beängstigende Erfahrung: wir waren mit Kerzen durch den Dschungel vom Haupthaus zu unserer Cabana gelaufen, um uns vor dem Abendessen frisch zu machen. Dort angekommen knippsten wir unsere Stirnlampen an und bemerkten einen großen schwarzen Fleck an der Decke (innen!). Bei genauerem Hinsehen erkannten wir: eine Taratel! Zurück am Haupthaus, baten wir unsere Übersetzerin, dass einer der dort arbeitenden Männer doch die Spinne entfernen möge. Sie war überhaupt nicht überrascht, da so eine Begegnung wohl dort keine Seltenheit sei. Nach dem Abendessen ging es dann für uns hinaus auf einen See in unmittelbarer Nähe zum Haupthaus, um mit Taschenlampen Alligatoren zu spotten. Als wir sodann zurückkehrten, erzählte uns Sharon, man habe die Spinne entfernt und im übrigen noch eine zweite, die wir gar nicht bemerkt hatten in der Finsternis. Wir machten uns auf den Weg zum Schlafen, liefen draußen auf dem Pfad einer weiteren Tarantel über den Weg und hatten ernsthaft Bedenken, ob wir auch nur ein Auge zumachen können würden in dieser Nacht. Damit noch nicht genug :-) Wir erreichten unsere Cabana und wollten uns gerade ins Bett legen, als

Bolivia - Serere Reserve - Tarantula in our Cabana

Bolivia – Serere Reserve – Tarantula in our Cabana

wir die nächste, handflächen-große Tarantel sahen, die gerade auf dem Holzboden in Richtung unseres Bettes krabbelte. Wir beschlossen, dass Pauline alleine zum Haupthaus laufen würde um Hilfe zu holen, während Nils die Spinne mit der Taschenlampe im Auge behielt. Wenig später kam Pauline mit einigen Männern zurück. Einer der Guides begann die Spinne mit den bloßen Händen zu fangen. Diese sprang ihm immer wieder aus den Händen auf den Boden – aber irgendwann hatte er sie dann und brachte sie hinaus. Für uns war das dann doch etwas viel Natur gleich in der ersten Nacht. Wir konnten aber letztlich doch schlafen und sahen auch in den nächsten Tagen / Nächten keine weitere Vogelspinne mehr. Wir hatten wohl einfach „Glück“ an diesem ersten Abend, denn während unseres gesamten Aufenthalts sollten wir die Einzigen mit solch einem Erlebnis bleiben. Wir erfuhren, dass die einfarbig schwarzen oder grauen Tarantulas nicht giftig seien. Dennoch würde es unheimlich schmerzen, wenn sie einen beißen und für hohes Fieber sorgen. Die Tiere mit andersfarbigen/gemusterten Beinen (die ebenfalls dort nicht selten sind), könnten Menschen mit ihrem Gift wohl gar töten. Für uns sahen „unsere“ Taranteln zwar nach einem einfarbigen Exemplar aus – aber dennoch war uns ganz schön mulmig.

Am letzten Tag ging es gegen Mittag dann zurück Nach Rurre – erneut per Boot. Dort übernachteten wir und gingen abends sehr lecker essen – gemeinsam mit einem Neuseeländischen Pärchen (Celine + Alaric), die wir im Serere getroffen hatten und ebenfalls am Folgetag den Flug zurück nach La Paz haben sollten.

Die gesamte Dschungelerfahrung war ein echtes Abenteuer, das uns in Erinnerung bleiben wird. Fotos können die Erlebnisse im Dschungel nur ansatzweise rüberbringen. Die drückende, feuchte Schwüle, die Geräusche bei Tag und Nacht – all das war beeindruckend. Wir wollen versuchen in Zukunft ein paar Videoclips zusammenzuschneiden und in unserem Blog hochzuladen – und definitiv werden wir noch mehr Fotos nachreichen in einer separaten Galerie.

Klick hier für Fotos von Rurrenabaque und dem Dschungel!

Bolivia - Serere Reserve - spectacular sunsets

Bolivia – Serere Reserve – spectacular sunsets

Bolivia - Serere Reserve - Sunset

Bolivia – Serere Reserve – Sunset

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Go top