Quito – der erste Tag

August 6, 2015

Unsere Gastgeber haben und gleich am Ankunftsabend einige Tipps gegeben und auch Hinweise über mögliche Gefahren. Schon vor unserer Reise hatten wir einiges gelesen. Nun aber nochmal aus erster Hand zu hören, dass einiges tatsächlich keine Übertreibung des Auswärtigen Amtes ist, ist dann doch was anderes. Taschendiebe sind eine Sache.. aber fake Taxis (die auch wie Taxis aussehen) und flash kidnapping versuchen wir definitiv zu vermeiden. Dabei steigen z.B. an einer roten Ampel rechts und links Leute, man wird zu einem abgelegenen Geldautomaten gefahren und muss mit vorgehaltener Waffe Geld abheben, wird dann anschließend irgendwo weit weg abgesetzt. Naja – wir wissen, worauf wir bei Taxis achten müssen :)

Wir haben den ersten Tag ohne gefährliche Taxis oder Busse erlebt .. sind sehr viel gelaufen. Haben vor allem die Old Town besucht mit ihren vielen Kolonialbauten und Basiliken. Schon sehr beeindruckend. Überraschendes Highlight war die Basilica del Voto Nacional, bei der man hochsteigen, über das Dach des Kirchenschiffs laufen und dann waghalsig über steile Leitern in den Turm klettern kann. Belohnung: Wahnsinns Aussicht über Quito.

Gerade haben wir mit Maria und Fergus die nächsten Tage besprochen. Sie fahren nämlich übers Wochenende nach Ibarra – ein paar Stunden nördlich von Quito um dort ein paar Formalitäten und Dinge zu erledigen. Sie boten uns an, sie zu begleiten – das passt perfekt, da wir eh geplant hatten nach ein paar Tagen Quito in diese Richtung zu fahren. So werden wir also morgen nach Ibarra fahren, am Samstag den bekannten Markt in Otavalo besuchen und später am Tag oder am Sonntag zurück nach Quito fahren. Mal sehen, wie lang wir dann noch in Quito bleiben, bevor wir uns in Richtung Süden aufmachen. Ein paar Dinge wollen wir hier noch sehen – mit dem TelefériQo auf 4000m auf den Pichincha Vulkan fahren am Rande der Stadt und den Äquator am Mitat del Mundo besichtigen.

Apropos Höhe – diese macht uns zwar nicht zu sehr zu schaffen, aber man merkt es schon. In Quito geht es teils steile Straßen auf und ab und jeder Anstieg bei dünner Luft lässt einen ziemlich schnell keuchen und nach Luft schnappen. Gut, dass wir uns jetzt auf dieser Höhe von 2000-3000m akklimatisieren bevor wir versuchen einen der Vulkane (zumindest teilweise) zu besteigen.

Hier gelangst du zu den Beitragsfotos!

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