Kalbarri – Inlands-Schluchten, Strände und Steilküste

März 8, 2016

So viel zu sehen und erkunden (04.-07.03.2016)

Ab Geraldton begannen die längeren Etappen. Allmählich wurden die Zeitspannen länger, in denen wir keinem anderen Auto begegneten. Ab nun war auch klar, dass definitiv jede Tankstelle angesteuert werden sollte, denn es konnten schonmal einige 100km zwischen diesen liegen. Je weiter wir gen Norden kamen, desto extremer wurde dies jedoch noch.

Zunächst sollte unser Ziel aber Kalbarri heißen. Nicht nur der kleine Ort selbst ist von Interesse – vielmehr ist es die Natur in der Umgebung und Kalbarri dient als ideal gelegener Ausgangspunkt zum Erkunden. Wir verbrachten dort 3 Nächte und genossen die Zeit. Es gab sehr viel zu tun und wurde nicht langweilig.

Pink Lake in Port Gregory

Australia - Port Gregory, Pink Lake

Australia – Port Gregory, Pink Lake

Um Kalbarri zu erreichen, muss man vom Indian Ocean Drive – welcher die gesamte Westküste entlang verläuft – abfahren und einen großen Schlenker machen – gen Küste. Nachdem wir den Abzweig genommen hatten, legten wir noch einen kleinen Abstecher nach Port Gregory ein. Der Ort hat – wenig überraschend – einen netten Strand :) Was den Besuch aber besonders macht, ist ein rosa-pinker See.. nach typisch pragmatischer Australischer Art schlicht „Pink Lake“ genannt. Es ist wohl eine Art kleinster Lebewesen im Wasser, die für die Farbe sorgen. Dazu ein hoher Salzgehalt. Das Salz wird gar aus dem See gewonnen. Zur Regenzeit ist dieser See noch voller und größer als er es bei unserem Besuch war. Dennoch fanden wir ihn bereits bei unserem Besuch recht spektakulär.

Steilküste entlang des Indischen Ozeans

Australia - around Kalbarri

Australia – around Kalbarri

Zwischen Port Gregory und Kalbarri passierten wir zahlreiche Abzweige mit ausgewiesenen „Lookouts“. Da es bereits nachmittags war und wir nicht allzuspät an unserem Ziel ankommen wollten, machten wir an diesem Tag nur am ersten dieser Spots halt: „Natural Bridge“. Die weiteren Aussichtspunkte sollten in den kommenden Tagen folgen. Die Aussichten, die sich uns boten, waren wirklich atemberaubend. Auf unserer ersten Australienreise, hatten wir die Great Ocean Road zwischen Melbourne und Adelaide befahren und diese gilt als einer der schönsten Ocean Drives und ist für seine spektakuläre Steilküste bekannt. Wir müssen gestehen, dass wir die Küste hier im Westen Australiens fast noch beeindruckender fanden. Aussichtspunkte sind in aller Regel gut beschildert und einige waren sogar für Rollstuhlfahrer zugänglich – ja die Ozzies verstehen es einfach den Touristen das Erkunden ihres tollen Landes leicht zu machen.

Die Aussichtspunkte mit den schon eindrücklich klingenden Namen „Eagle Gorge, Mushroom Rock, Rainbow Valley und Pot Alley“, entlang der Küste, südlich von Kalbarri, waren allesamt toll. Blickt man hinaus auf den offenen Indischen Ozean und sinniert darüber, wie weit man wohl in diese Richtung den Ozean passieren müsste, bis man wieder auf Land trifft, ist das beeindruckend. Dann schweift der Blick entlang der Küste und die ganze Kraft des beim in die Ferne Blicken so ruhig aussehenden Meeres, wird einem bewusst. Die starke Brandung wird nie müde, die Küstenlinie zu formen.

Australia - Kalbarri, Grandstand

Australia – Kalbarri, Grandstand

Australia - Kalbarri, Red Bluff

Australia – Kalbarri, Red Bluff

Australia - Kalbarri, Red Bluff

Australia – Kalbarri, Red Bluff

Strand und Papagaien

Australia - Kalbarri - Blue Holes

Australia – Kalbarri – Blue Holes

Am nächsten Morgen besuchten wir die weiteren Aussichtspunkte und kühlten uns anschließend am „Red Bluff Beach“ im eiskalten Meer ab. Die Lufttemperaturen waren in diesen Tagen durchweg heiß, das Meer ist hier jedoch nie so badewannen-warm wie bspw. in Asien. Vielmehr eine echte Abkühlung aufgrund der küstennahen Strömungen aus der Antarktis. Wir schnorchelten in den „Blue Holes„. Nach dem Strand statteten wir noch Australiens größtem ‚Parrot Breeding Center’ einen Besuch ab. Dort sahen wir unzählige Arten von Papagaien und deren Verwandter (Loris und Kakadus), unter anderem im Freiflug-Gehege.

Australia - Kalbarri, Rainbow Jungle Parrot Breeding Center

Australia – Kalbarri, Rainbow Jungle Parrot Breeding Center

Australia - Kalbarri, Rainbow Jungle Parrot Breeding Center

Australia – Kalbarri, Rainbow Jungle Parrot Breeding Center

Australia - Kalbarri, Rainbow Jungle Parrot Breeding Center

Australia – Kalbarri, Rainbow Jungle Parrot Breeding Center

Schluchten im Hinterland Kalbarris

Nur wenige Kilometer in Richtung Inland, boten sich uns am folgenden Tag im Kalbarri Nationalpark spektakuläre Aussichten auf die Schluchten. Eines der bekanntesten Foto- und Postkartenmotive West-Australiens ist das „Nature’s Window“, welches wir unter anderem besichtigten. Am „Z-Bend“ genossen wir nicht nur die Aussicht vom Lookout, sondern kletterten auch hinab in die Schlucht. Die schroffen, roten Felswände um uns herum waren beeindruckend. Unten angekommen, erfrischten wir uns im Wasserloch der Schlucht.

Australia-Kalbarri NP, Nature's Window

Australia-Kalbarri NP, Nature’s Window

Australia-Kalbarri NP-Z-Bend River Trail

Australia-Kalbarri NP-Z-Bend River Trail

Australia-Kalbarri NP, Murchison River, Z-Bend Lookout

Australia-Kalbarri NP, Murchison River, Z-Bend Lookout

Die Tage in und um Kalbarri waren definitiv eines der Highlights unseres West-Australien-Trips für uns.

Klick hier für Fotos von Port Gregory (Pink Lake) und

Klick hier für Fotos von Kalbarri und Umgebung!

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