Battavia Coast – kleine Küstenorte, Sanddünen und die Pinnacles

März 4, 2016

Von Rockingham über Cervantes nach Geraldton (02.-03.03.2016)

Die erste Etappe unseres WA-Trips (kein Mensch spricht hier „Western Australia“ aus – es ist schlicht „WA“) führte uns bis Cervantes, wo wir am späten Nachmittag eintrafen. Bekannt ist der Ort vor allem für ein Highlight im nahegelegenen „Nambung National Park“: die Pinnacles Desert. Ohnehin schon beeindruckend, werden die Pinnacles zu einem richtigen Spektakel, wenn man sie im Licht der untergehenden Sonne zu sehen bekommt. Wir hatten dies genau so geplant und wurden mit tollen Bildern belohnt.

Die Pinnacles befinden sich auf einer ziemlich flachen, wüstenartigen Ebene und sind aus Lehm bzw. Sandstein geformt (um genau zu sein aus zusammengepressten kleinen Muschelteilchen). Diese unzähligen Sandsteinspitzen in einer Wüste nahe der Küste – ein wirklich beeindruckendes Bild. Am nächsten Morgen brachen wir auf und fuhren weiter Richtung Norden, immer geradeaus auf dem Indian Ocean Drive.

Australia - Cervantes, Pinnacles Desert

Australia – Cervantes, Pinnacles Desert

Australia - Cervantes, Pinnacles Desert, sunset

Australia – Cervantes, Pinnacles Desert, sunset

Australia - Cervantes, Pinnacles Desert, sunset

Australia – Cervantes, Pinnacles Desert, sunset

Nach kurzen Rast- und Tankpausen in Jurien Bay, Green Head und Leeman, erreichten wir Geraldton, die Hauptstadt des „Mittleren Westens“ Australiens. Bereits unterwegs bekamen wir einen Eindruck davon, warum Westaustralier so verwöhnt scheinen, wenn es um Bilderbuch-Strände geht. Während der Fahrt boten sich uns unzählige Möglichkeiten, vom Indian Ocean Drive abzufahren und einen der menschenleeren Strände zu besuchen. Wir folgten ein paar Tipps eines lokalen Touristen Info Centers und wurden nicht enttäuscht. Die Bilder sprechen für sich!

Australia - Jurien Bay

Australia – Jurien Bay

Australia - Jurien Bay

Australia – Jurien Bay

Australia - Jurien Bay

Australia – Jurien Bay

Geraldton selbst ist ein netter Ort, der für Einwohner Perth’ ein nettes Wochenend- oder sogar Urlaubsziel darstellt. Viel Sonne, tolle Strände zum Schwimmen, Schnorcheln und Fischen, dazu einiges an Geschichte und Kultur. Das alles bietet „Gero“. Dazu ist der Ort als Hochburg für das Fangen des Rocklobsters (Westaustralischer Fels-Hummer) bekannt. Leider doch ein wenig kostspielig, so kamen wir leider nicht in dessen Genuss. Gero hat etwa 40.000 Einwohner und ist damit der größte Ort der Region! :)

Ganz gerne hätten wir ein wenig mehr Zeit in und um Geraldton verbracht. Wir entschieden uns aber schon nach einer Nacht auf einem Campground nördlich des Ortes weiterzureisen. Vielleicht würden wir auf dem Rückweg noch einmal Halt machen (dies taten wir im Endeffekt auch – jedoch abermals nur für eine Übernachtung auf der Durchreise). Unser nächstes Ziel hieß Kalbarri.

Australia - Geraldton, Drummond Cove CP, Kangaroo Joey

Australia – Geraldton, Drummond Cove CP, Kangaroo Joey

Unser „Drummond Cove Campground“ bei Geraldton war übrigens eine gute Wahl. Die Besitzer waren sehr freundlich. Was aber noch erwähnenswerter war: sie hatten 2 Kangaroos quasi als Haustiere! Diese hatten sie vor Jahren als Babies gerettet (ab und an überlebt ein Joey die Kollision mit einem Fahrzeug im Beutel der Mutter, während diese tödlich verletzt wird) und zogen sie groß. Nun wohnen die beiden im backyard hinter dem Campground. Der nette Mann führte uns morgens pünktlich zu ihrem Frühstück zu ihnen. So konnten wir eines der beiden Kangaroos sogar streicheln – schöne Erfahrung! Was wäre eine Australienreise auch ohne Kangaroo-Begegnung?!

Klick hier für Fotos von der Battavia Coast!

1 comment

  1. Comment by Julia

    Julia Reply Mai 9, 2016 at 9:31 pm

    Her Ihr zwei, schön mal wieder etwas von Euch zu lesen. Ich hoffe, Ihr genießt die Zeit weiterhin in vollen Zügen. Lasst es Euch gut gehen! Liebe Grüße aus Berlin, Julia

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